Eine Musikerin und drei Musiker begeben sich mit zwölf Instrumenten im Gepäck auf eine musikalische Weltreise: Von Franken über Niederbayern nach Ungarn, dann weiter auf den Wegen der Klezmorim durch Osteuropa, bis in arabische Länder. Und immer wieder träumen sie auch von Amerika. Am liebsten aber spielen sie Konzerte und erzählen Geschichten von ihren Reisen - lustig und nachdenklich, leidenschaftlich, melancholisch und temperamentvoll, mit Worten, Gesang und vor allem viel Musik.

Bettina Ostermeier - Klarinette, Bassklarinette, Saxophon, Akkordeon, Gesang    

    Robert Hofmann - Gitarre, E-Gitarre, Oud, Darabouka 

 

Winni Wiesinger - Bass     

    Sandor Toth - Drumset, Perkussion, Gesang 

 

 


 

"... die Mischung der verschiedenen Musikgenres macht huljet! einzigartig und hörenswert ...“ das schreibt die Süddeutsche Zeitung über die Band aus Nürnberg, die mittlerweile seit fünfzehn Jahren erfolgreich ihren eigenen Weg geht. Konzertreisen nach Russland und Israel, Festivals in Wien und Prag, der Kulturpreis der Stadt Fürth und drei international veröffentlichte CD-Produktionen sind exemplarische Stationen, die belegen aus welchem gemeinsamen Erfahrungsschatz die Gruppe inzwischen schöpfen kann. Ungebrochen ist bei huljet! die Lust, sich immer wieder auf die Suche nach neuen Klangmöglichkeiten zu begeben.

 

Das aktuelle Programm setzt in seiner speziellen Mischung einen Schwerpunkt auf Osteuropa. An den wunderschön melancholischen Melodien der Klarinette ist zu erkennen, dass sich huljet! intensiv mit Klezmer, der Musik der osteuropäischen Juden, auseinandergesetzt hat. Ungarn lässt mit Texten in der Muttersprache des Schlagzeugers von sich hören. Dazu kommen treibende Grooves, die in ihrer Lebendigkeit an Südamerika erinnern. Stilgrenzen verschwinden ohnehin, wenn die Musikerin und die Musiker damit beginnen auf ihren Instrumenten eine erstaunliche Klangvielfalt zu erzeugen. Die „Oud“ – eine arabische Laute - verleiht Liedern mit deutschem Text orientalisches Flair, es geben sich klassisches Arrangement und jazzige Improvisation die Hand und inmitten akustischer Klänge von Akkordeon und Kontrabass rockt überraschend zügellos eine E-Gitarre. Bei aller Offenheit stehen die verschiedenen Einflüsse nie nebeneinander, sondern werden zum typischen huljet!-Sound verknüpft. Manch altbekannte Melodie bekommt dadurch frischen Wind und findet ihren Platz zwischen den Eigenkompositionen der Band. Persönliche Erlebnisse bilden oft den Entstehungshintergrund der Stücke und liefern auch Stoff für eine unterhaltsame Moderation.

 

„huljet!“ ist ein Ausruf in jiddischer Sprache und bedeutet so viel wie „Tanzt!“, „Lebt!“, „Freut euch!“ Dies nimmt huljet! wörtlich, und die Nürnberger Zeitung drückt es so aus: "Was tatsächlich Anlass zu Begeisterungstürmen gibt, ist die mitreißende Spielfreude ... Ein beeindruckendes Erlebnis, das auch weitere Anfahrten lohnt."

 


Highlights der Bandgeschichte: 

Gegründet 1994

Nürnberger Bardentreffen 1997

Russlandreise 1997

Jüdische Kulturtage Donauwörth 1998 

Hessenjazzfestival 1999

Kulturförderpreis der Stadt Fürth 1999 

Israelreise 2000   

Tanz- und Folkfest Rudolstadt 2000 

1. Klez-more Festival Wien 2004

9bran Festival Prag 2005

 


CD-Produktionen: 

„huljet! - a kind of Klezmer” 1998        erschienen bei heartmoon-records/indigo 

„huljet! - the goj group” 2000

„huljet! - meschugge” 2004                erschienen bei TUG-records/Indigo 

          

Video-Produktionen:

 

„huljet! - a kind of Klezmer”         Freilichtbühne Fürth 2000

"huljet!: meschugge ... live in der Tafelhalle Nürnberg" (2004)